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Texte und Kurzgeschichten

Die gackernde Gans und das Huhn, das goldene Eier legte (2012)

In dieser tiefsinnigen Kurzgeschichte wird erzählt, wie die nach Vorschrift gackernde Gans Claudine Obernärrisch dem Huhn, welches mit seinen goldenen Eiern anderen viel Freude bereitete, das Leben schwer machte. Durch das anhaltende Gegacker der garstigen Gans verlor das Huhn bald all seine Kraft und konnte keine Eier mehr legen; weder goldene noch ganz gewöhnliche. In seiner großen Verzweiflung ging das Huhn zu den drei Weisen und erzählte ihnen von seinem Leid. Die drei Weisen befragten daraufhin die gackernde Gans und das Huhn, nach dem Nutzen und den Folgen ihres jeweiligen Tuns. Nachdem die drei Weisen nachgedacht hatten, kamen sie mit Mut, Herz und Verstand zu einer klugen Rechtsprechung.

HK Kurzgeschichten, Rap, Elegie, Gedichte von 2007 - 2013

"Drei ungleiche Einladungen" (2010)
"Traum und Wirklichkeit" (2011)
"Die gackernde Gans und das Huhn, das goldene Eier legte" (2012)
"Lucie" (2007)
"Gut getarnt" (2007)
"Der König, der bezaubernde Filou und der schöne Schrein" (2013)
"Das alte Handwerk" (2011)
"Eine unruhige Nacht" (2007)
"Demütigung" (2011)
"Zorn" (2011)
"Komm geh mit uns" (2012)

ZORN (2011)

Sie gehen in graue Gebäude,
willig, fügsam und treu.
Sie tun doch nur ihren Job.

Sie sitzen in lichtgrauen Räumen,
eiskalt und beflissen devot.
Sie tun doch nur ihren Job.

Sie reißen aus trostloser Masse,
entwürdigend Stücke heraus.
Sie tun doch nur ihren Job. 

Doch plötzlich bewegt sich die Masse,
wird leuchtend, kraftvoll und grell!
Die Menschen verschiedener Klasse,
werden zu EINEM Rebell!

Er schreitet mit zornigen Brauen,
mutig ins Düster hinein,
am Boden hocken die Grauen,
mit stierigen Blicken, allein.

Sie taten doch nur ihren Job!

Text Bild Idee copyright © Heidi Kuhn 2018

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